… denn gebloggt wird später.
Im Juni 2019 lösten wir erstmals als Zweier-Crew die Leinen. Mit Ziggy Stardust, einer Sun Odyssey 33i segelten wir über Port-Cros nach Fréjus. Von dort wagten wir uns durch die Nacht, stets das Leuchtfeuer von Calvi auf Korsika recht voraus. Auf Halbwindkurs schafften wir diesen Schlag in rund 20 Stunden. Müde, müde, müde aber doch irgendwie sehr glücklich erreichten wir, begrüsst von der Zitadelle in der Morgensonne, den Golf von Calvi. Irgendwie so müssen sich Vespucci & co gefühlt haben.

Ankunft im Golf von Calvi.
Es folgten superschöne Segeltage mit teilweise recht anspruchsvollen Bedingungen an der korsischen Westküste. Als Zweier-Crew fehlen schnell ein paar Hände und Augen. Dies konnte durch vorausschauende Planung, gute Vorbereitung sowie hilfsbereite Mitmenschen kompensiert werden. Und wir entdeckten eine spezielle, uns bis dahin unbekannte Ebene, wie wir als echtes Team an Bord eines Segelschiffs gut funktionieren.

Calvi Downtown. 
Fréjus recht voraus. 
Genau. 
Spiel ohne Grenzen.
So schafften es Schiff und Crew nach zwei Wochen (fast) unbeschadet und an vielen Erfahrungen bereichert wieder in den heimischen Hafen zurück – rechtzeitig vor einem aufziehenden Stum. Tja, und das macht eben Lust auf mehr und länger. Auf Ziggy Stardust folgt Wanderlust, eine Dufour 350, die Leinen lösen wir Anfang August in Hyères und Ende Oktober sollten wir dort wieder festmachen. Soweit so fix, der Horizont ist das Ziel. Anker auf, olmahoi!